Unsere Philosophie: Selbstbestimmung bei unseren Angeboten, Erholung und Weiterbildung, soziale Kontakte aufbauen, Freundschaften pflegen und sich nach den jeweiligen Interessen und Fähigkeiten verwirklichen. Einfach leben so normal wie möglich ! Gemeinsam die Welt entdecken in den Clubs und auf Reisen, Freunde kennen lernen. Neues erleben und zusammen die Freizeit gestalten - das und mehr bietet die Offene BehindertenArbeit des Diakonischen Werkes Schweinfurt Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.

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Fest für Alle

Soziales Engagement von Udo Geyer ging in Waigolshausen mit „Ein Fest für Alle“ weiter

Zum ersten Mal findet am 24./25. September 2011 „Ein Fest für Alle“ zu Gunsten der Offenen BehindertenArbeit (OBA) des Diakonischen Werkes Schweinfurt und World Vision in Waigolshausen, Theilheimerstr. 11 a statt. Familie Geyer zeigen hier die Fortführung ihres großen sozialen Engagements mit einem neuen ehrenamtlichen Helferteam um Siegbert Klein.  21 Jahre war Udo Geyer und ein tatkräftiges Helferteam beim von ihm ins Leben gerufenen Goethestraßenfest in Unterspiesheim sehr engagiert, alles ehrenamtlich für einen guten Zweck. So kamen bereits 60.000 € zu Gunsten von Menschen mit einer Behinderung zusammen. Durch den frühen Tod von Mitinitiator Wolfgang Burger im Juli 2010 wurde die Fortführung eingestellt.

Als Bürger von Waigolshausen führte er nun die gute Idee weiter. Am Samstag, begann das Fest mit einem ökumenischen Gottesdienst-und anschließendem Frühschoppen. Nachmittags konnten Oldtimer-Traktoren besichtigt und gefahren werden. Für Kinder stand ein Feuerwehrauto und eine Hüpfburg bereit. An beiden Tagen ware für Essen und Trinken  mit selbstgebackenem Holzofenbrot und fränkischen Spezialitäten und Federweißer, selbst gemachte Pizza sowie Kaffee & Kuchen bestens gesorgt.

Brunnenfest in Unterspiesheim

Vernissage im Weingut Geßner mit der Künstlerin Karin Kraus

Fortbildung Erste Hilfe

Schulung: Hilfen im Altag

Hebetechniken, achtsame Pflege, Rollstuhltraining.

Der Referent vermittelte ganz praktisch, wie Pflege­sonen die eigene körperliche Belastung durch die Nendung bestimmter Hebetechniken und Hilfsmittel repuzieren und das Heben für den behinderten Men­ien möglichst angenehm gestalten können. Weiterhin stellte der Referent vor, wie schwer behinderten Men­schen in der alltäglichen Pflegesituation geholfen werden kann, ihren eigenen Körper stärker wahrzunehmen, ihn angenehme Weise zu spüren und so im Alltag mehr Lebensqualität zu erfahren. Der Tag schloß mit einem RoIlstuhltraining ab.

 

Fahrrad-Erlebnistag

Radltour nach Maria Bildhausen zum "1. Bildhäuser Fahrradtag" am Samstag, den 22. Mai 2011

Nur ein Stuhl ?

Impressionen aus der Kunstwerkstatt.
Aus einem alten Holzstuhl wird ein Kunswerk.

Skifreizeit in Finsterau

Skifreizeit in Finsterau

Für Jugendliche, junge Erwachsene
28.12. 2010 - 04.01.2011

Das Haus verfügt über eine gute Ausstattung z.B. Sauna, Turnhalle und hat eine hervorragende Lage, gespurte Loipen direkt ab Haus.
Ausflüge in die nähere Umgebung sind geplant.
Eine Höhepunkt wird die Silvesterparty sein.
Leitung: Anette Rauch-Hofstätter

Silvester im Allgäu

JAHRESWECHSEL MIT DER OBA IM ALLGÄU  28.12.10 - 03.01.11
Eine der fünf Silvesterfreizeiten führt uns heuer wieder ins herrliche Allgäu. Tolle Landschaften, klare Luft und idyllisch am Ortsrand von Isny gelegen, präsentiert sich das gemütliche Ferien- und Tagungshotel Stephanswerk. Von dort hat man einen wunderbaren Ausblick auf die Allgäuer Berge. Zum heilklimatischen Kurort Isny, mit seinem mittelalterlichen Stadtbild und Kurpark, ist es zu Fuß nicht weit. Als wir 2008 hier waren hatten wir viel Schnee und sind sogar Schlitten gefahren.
Im Haus genießen wir ein barrierefreies Hallenbad (30 Grad), eine finnische Sauna mit Solarium sowie einen Gruppenraum mit offenem Kamin. Ihr seht also ein Ort, um den Alltagsstress zu vergessen und um neue Energie zu tanken. Wir werden bestimmt wieder eine Fackelwanderung mit Lagerfeuer und Punsch machen, eine Silvesterparty feiern, ins Konzert, den Jahresabschlussgottesdienst und ins Theater gehen. Dieses Mal wollen wir auch einen Ausflug an den Bodensee nach Lindau unternehmen. Für abwechslungsreiche Tage ist gesorgt.
Leitung: Reinhold Stiller

Silvester in Frankfurt

JAHRESWECHSEL MIT DER OBA IN FRANKFURT AM MAIN  28.12.10 - 02.01.11
Eine der fünf Silvesterfreizeiten führt die OBA heuer erstmals in die Hessen-Metropole Frankfurt am Main. Untergebracht sind die 12 Erwachsenen und 3 Begleit-personen im Haus der Jugend, direkt am Mainufer, in der Nähe des Frankfurter Römers.
Den Jahreswechsel wird die Gruppe mit verschiedenen Unternehmungen ver-bringen: Stadtrundfahrt, Besichtigung der Bundesbank, das Goethehaus, das Struwwelpeter-Museum und den Palmengarten will man besichtigen.
Ein Highlight wird sicherlich die Besichtigung des Frankfurt International Airport oder Rhein-Main-Flughafen, Deutschlands größtem Flughafen und zugleich 3.größter Europas.
Daneben besucht die Gruppe an Silvester einen Jahresabschlussgottesdienst, im Haus der Jugend gibt es nach dem Silvesterbuffet eine –party. Die übrige Zeit will man mit Bowling, Theater oder Kino sowie einem gemütlichen Spieleabend verbringen. Langeweile wird bei dieser Freizeit nicht aufkommen !
Leitung: Andrea Slesinski

Silvester in Laubenhaeim

Leitung Annete Köster

28-12-02. 2011

Silvester in Hannover

Silvesterurlaub mit dem Dienstagsclub.

 29.12 - 04.01.
Wir fahren mit dem ICE nach Hannover und wohnen dort in der Jugendherberge, die zur Weltausstellung gebaut wurde.
Mit U- und S-Bahn erkunden wir dann Hannover – den Zoo, die Markthallen, die Listermeile, Landesmuseum, Sealife, … aber natürlich feiern wir auch Silvester, gehen essen, machen Spiele und vieles mehr.

Leitung: Uwe Klein

Kunstwerkstatt


Künstlern über die Schultern geschaut

Künstlern über die Schultern geschaut (la) Die Kunstgruppe der Offenen Behinderten Arbeit (OBA) hatte am Samstag zur Weihnachtsausstellung in die Neutorstraße eingeladen. SCHWEINFURT (la) Die Kunstgruppe der Offenen Behinderten Arbeit (OBA) hatte am Samstag zur Weihnachtsausstellung in die Neutorstraße eingeladen. Neben Werken von Gruppenmitgliedern, denen man bei bei Arbeit über die Schultern schauen konnte, waren Arbeiten der Künstlerinnen Monika Tinkl und Anna-Carina Fries  

Benefizkonzert

zugunsten der OffenenBehindertenArbeit

Naturfreundehaus  Schweinfurt 

Anleiter-Advent der Fachakademie für Sozialpädagogik Schweinfurt

Die OBA Musikgruppe begeisterte mit drei bekannten Weihnachtsliedern das Publikum. Große Aufmerksamkeit.

Viel Beifall!!

Mitarbeiterfest 2010

Mitarbeiterfest von OBA und Offenen Hilfen.

35 Jahre OBA-ein Anlass, das Fest mal in einem anderen Rahmen zu feiern:
im Main-Cafè in der Kulturwerkstatt Dishamonie am Samstag, 13.11.2010.

Als Einstieg wurde eine wirklich sehenswerte Präsentation der Finnland-Reise 2009 gezeigt.

Neben den "Ehrungen" unterhleit Serena Hart musikalisch - toll!

Prima Essen, sehr schöner Rahmen.

Inklusion - Fachtagung in Schweinfurt

Schweinfurter Tageblatt vom 25. Oktober 2010

Auf der Suche nach der Traumstadt für Behinderte

Vertreter der Offene Behindertenarbeit (OBA) im Diakonischen Werk haben sich im Jugendgästehaus der Stadt zu einer zweitägigen Fachtagung getroffen. Thema war die Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte für Menschen mit Behinderung.

Bereits Anfang der 90er Jahre verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen die so genannten Standard Rules, 22 Regeln zur Gleichstellung behinderter Menschen in aller Welt. Die schwedische Behindertenbewegung, die anderen voraus war, hat im Jahr 2001 die „Agenda 22“ entworfen, mit dem Ziel, diese Regeln für die europäische Praxis handhabbar zu machen. 2003 ist die Agenda 22 in deutscher Übersetzung erschienen. Im Jahr 2006 wurde schließlich eine Konvention verabschiedet, die in Deutschland, wie mittlerweile in allen EU-Staaten, seit 2009 geltendes Gesetz ist.

Planspiel

Das Treffen der OBA-Bayern in Schweinfurt war das erste seiner Art im Freistaat seit Inkrafttreten des Gesetzes Jahres. Anhand eines Planspiels übten sich 22 Vertreter verschiedener diakonisch-kirchlicher Einrichtungen am konkreten Beispiel in der Umsetzung der UN-Konvention. Dabei galt es, die fiktive Stadt „Schobach“ in drei Bereichen behindertenfreundlicher zu gestalten: Im Bereich Wohnen, Bildung und Erziehung sowie Barrierefreiheit und Mobilität.

Bei der Präsentation ihrer Ergebnisse in einer fiktiven Pressekonferenz mit der „Oberbürgermeisterin“ der Fantasiestadt Schobach, bezogen sich die drei Gruppen besonders auf fünf Artikel der Konvention: Chancengleichheit (Art. 3), Bewusstseinsbildung (Art. 8), Zugänglichkeit (Art. 9), unabhängige Lebensführung und Einbeziehung in die Gemeinde (Art. 19), sowie persönliche Mobilität (Art. 20).

Die konkreten Vorschläge der Arbeitsgruppen waren: Eine Umsiedlung von Bewohnern eines Behindertenheims am Waldrand in die Innenstadt, die behindertengerechte Umgestaltung des ÖPNV unter anderem durch Anpassung der Fahrkartenautomaten, des Personals und der Umsteigemöglichkeiten und die Einrichtung einer Begegnungsstätte für Menschen mit und ohne Behinderung in der dann barrierefreien Stadtbücherei. „Behinderte Menschen sollen nicht durch den Hintereingang in Gebäude müssen, sie sollen nicht durch Aufzüge in Tiefgaragen geschleust werden und auch nicht am Waldrand leben müssen“, forderte ein Teilnehmer, der den Behindertenbeauftragten spielte.

Während der Planspiels konnten sich die Gruppen von Andreas Unser, Architekt und Fachberater „Barrierefreies bauen“, und Dieter Adam, Leiter des Amtes für soziale Leistungen der Stadt Schweinfurt, im Foyer fachmännischen Rat holen. Organisiert wurde die Fachtagung von vier Vorstandsmitgliedern der OBA-Bayern: Reinhold Stiller (OBA Schweinfurt), Stefan Kornherr (OBO Coburg), Katharina Bezzel (evangelische Jugend Augsburg) und Christoph Wurth (Bildungsstätte Langau Steingaden).

Es muss gehen

„Früher hieß es immer 'Geht das überhaupt', jetzt muss es gehen“, sagt Reinhold Stiller, der glücklich darüber ist, dass der Offenen Behindertenarbeit mit dem neuen Gesetz ein Instrument an die Hand gegeben wurde, mit dem sich arbeiten lässt. Die Umsetzung der Konvention sei in Deutschland erst in den Anfängen, sagt Christoph Wurth, „Mit der Tagung wollten wir uns klarmachen, welche Dimension das Ganze annimmt, wenn die Konvention lokal umsetzt wird“.

Wichtig sei in Zukunft vor allem, dass Kommunen und Einrichtungen zusammen arbeiten und die Politik sich nicht urplötzlich Begriffe aus der UN-Konvention groß auf die Fahne schreibe, ohne zu berücksichtigen, dass die Offene Behindertenarbeit schon seit Jahren nach diesen Prinzipien arbeite, so Katharina Bezzel. Sie und ihre drei Vorstandskollegen sind aber optimistisch, dass die Konvention „über Jahre hinweg die Welt verändern“ wird.

 

 

 

Diakonie-Wettbewerb 2010

Nürnberg, 19.10.2010

Der Diakonie-Wettbewerb 2010 prämiert drei herausragende

Projekte freiwilligen Engagements. Mit dieser Aktion möchte das Diakonische Werk

Bayern das Ehrenamt in Kirche und Diakonie stärken, die vielfältigen

Freiwilligeninitiativen bekannter machen und die Ehrenamtsarbeit für neue

Zielgruppen öffnen.

Die Offene Behindertenarbeit der Diakonie Schweinfurt e.V. erhält den dritten, mit

1.000 Euro dotierten Preis der Evangelischen Kreditgenossenschaft. Derzeit 130

Ehrenamtliche engagieren sich in offenen Treffs, Clubabenden, Freizeit- und

Bildungsprogrammen für Menschen mit Behinderung. Die Ehrenamtsarbeit ist seit

30 Jahren etabliert. Mit der Gründung der Ehrenamtsakademie im März 2010 fördert

das Diakonische Werk Schweinfurt das freiwillige Engagement, qualifiziert die

Freiwilligenarbeit und sichert eine enge Vernetzung vor Ort.

UFRA 2010

Die Staatsministerin Christine Haderthauer , der Oberbürgermeister der Stadt Schweinfurt  Sebastian Remelè ( Bild 5 ) und der Bezirkstagspräsident Erwin Dozel ( Bild 4 )  besuchen den Stand der OPBA.

Über 40 Ehrenamtliche Mitarbeiter betreuen den Stand  der OBA auf der UFRA  ( Bild 1 - 3 )

Neuigkeiten / Rückblicke

Wandern in Liberec 14.07. – 25.07.2010
Auch wenn es mit dem Wandern nicht soviel wurde wie geplant, unsere Tage in Nordböhmen waren wunderschön. Anfangs hatte uns die Hitzewelle noch voll im Griff. Aber der Zoo von Liberec (Reichenberg), der Botanische Garten, das Schwimmbad, unser See, das Babylon, eine Brauereibesichtigung und die Stadt selbst ließen keine Langeweile aufkommen.

Für viele war der Besuch des Škoda Museums in Mlada Boleslav einer der Höhepunkte unseres Urlaubs – die interessante Führung brachte uns die Entwicklung des Automobils von den Anfängen bis Heute nahe.

Aber auch zum Wandern kamen wir!

Eine Wanderung um den Stausee vor unserer Haustür und eine Besteigung des Ještěd, des Hausberges von Liberec mit seiner markanten Hotel/Antennenspitze machten den Anfang.

Spektakulär war unsere Wanderung im Böhmischen Paradies von Mala Skála über Burg Frydštejn und einige kleine Orte wieder nach Mala Skála. Felsen, schmale Hohlwege, atemberaubende Aussichten und eine romantische Burgruine kennzeichneten diesen Weg.

Zum Abschluss entdeckt ein kleines Grüppchen noch eine wunderschöne Wanderung direkt hinter unserem Haus. Über gepflegte Waldwege erreichten wir Strážni buk und wanderten weiter zum Mlynářův křiž. Unser Rückweg endete dann am Liberecer Zoo.

Wanderungen, Besichtigungen, Entspannung – für alle war bei dieser bunten Mischung etwas dabei. Die Landschaft und die Menschen in Nordböhmen begeisterten uns sowieso!

Kinderfreizeit Chiemsee

Wir hatten ein tolles Haus, den Rathgebhof, für uns alleine. Das Gelände war riesig und die Jugendlichen hatten viel Platz ihre Feispielzeit zu gestalten. Das Gelände des Hausen erlaubte es uns eine Lagerfeuerabend zu gestalten. Mit Gitarre und Pizza genossen wir einen langen Abend.
Bei doch mal tollem Wetter bot sich die Gelegenheit den Chiemsee zu besuchen. Wir saßen auf der Decke und schauten uns den tollen See an. Die Jugendlichen hatten viele Spiele mitgenommen und die Betreuer spielten Gitarre. Beim Sonnen und Füße im See genossen wir einen entspannten Tag.
Die ersten tage verbrauchten wir wegen dem schlechten Wetter im Haus und erkundeten die Umgebung mit kleinen Spaziergängen.
Dann kam die Sonne und endlich konnten wir Ausflüge machen. Wir waren im Wildfreizeitpark in Oberreith. Dort konnten sich die Jugendlichen austoben, viele Tiere beobachten und Picknicken auf einer Wiese.
Von dem schlechten Wetter wollten wir uns nicht länger beeinflussen lassen und führen zu einem Stadtbummel nach Rosenheim.
Es bot sich die Möglichkeit ein Schwimmbad in der Umgebung zu besuchen. Einige wollten aber lieber zum Kartfahren gehen. Somit schmiss das Team die Planung um und teilte die Gruppe nach Interessen der Jugendlichen. und erfüllte die Wünsche.
Den Bayernpark haben wir auch gesehen. Das ist ein Freizeitpark in dem sich die Jugendlichen frei bewegen konnten um so viele Fahrgeschäfte fahren zu können wie sie es wollten.
Endlich konnten wir auch den Termin im Salzbergwerk Berchtesgaden wahrnehmen, dieser war sehr informativ. Wir sind  mit einer Schienenbahn tief in den Berg gefahren und uns wurde alles Erklärt. Über zwei Rutschen und über einen Salzsee und wieder nach draußen. Tolle Sache.

Vernissage "Nashorn, Elefant & Co "

 

15. Oktober

Klaus Büttner, Petra Göb und Heike Müller, junge Künst­ler der Gruppe OBArt zeigen ihre farbenfrohen Arbeiten. Es sind ausdrucksstarke Tierportraits, mit Aquarellkreiden und Buntstiften in leuchten­den Farben gemalt.

Mädchenkonferenz in Altdorf 2010

Bericht  Urlaub am Balaton

22.05. – 03.06 2010

12 wunderschöne Tage verlebten wir am Balaton. Unser Haus lag direkt am See und war von der Ausstattung her unschlagbar. Wohnheim und Werkstatt, die mit auf dem Gelände waren ermöglichten uns vielfältige Kontakte zu jungen Ungarn mit Behinderung. Höhepunkte unseres Urlaubs waren der Besuch unseres Freundes Alois auf seinem Reiterhof, eine Schifffahrt auf dem Balaton, das Afrikamuseum, viele Folkloreveranstaltungen und das Thermalbad in Marcali. So viel positive Resonanz von Deutschen und Österreichern, die in Ungarn leben, aber auch von Einheimischen und Touristen auf unsere Gruppe haben wir noch nie erlebt.

Aber auch die 18 Personen unserer Gruppe haben sich am Plattensee rundum wohl gefühlt!

OBA-Aktivurlaub entlang der Mosel ein Traum

 Alle zwei Jahre startet die Offene BehindertenArbeit des Diakonischen Werkes Schweinfurt eine Radltour und dies bereits seit 1990. Die 11. Tour ging vor kurzem entlang der traumhaf-ten Mosel von Trier nach Koblenz. 16 hochmotivierte RadlerInnen (10 Menschen mit Behin-derung und 6 Begleitpersonen) erradelten in 5 Tagesetappen mit ihrem Gepäck die gut ausge-bauten Moselradwege. Daneben nahm sich die Gruppe auch Zeit für kulturelle Sehenswürdig-keiten. Die Fahrräder wurden zuvor mit dem LKW von Schweinfurt nach Trier transportiert, tags darauf fuhr man mit dem Zug hinterher. Die ersten beiden Tage galten der ältesten und geschichtsträchtigen Stadt Deutschlands. Aurelius, ein als römischer Statthalter verkleideter Fremdenführer zeigte im Rahmen einer Togaführung die Prunkstücke aus der Römerzeit: das ehemalige schwarze römische Stadttor Porta Nigra, der ehemalige Kaisersitz in der Basilika sowie die Kaisertherme mit ihren vielen unterirdischen Gängen, die jedoch nie badende Gäste zu Gesicht bekamen. Das idyllische weitläufige Moseltal mit seinen herrlichen steilen Weinbergen schuf die ganze Woche über die beeindruckende Kulisse für eine der bisher schönsten OBA-Radltouren. Während Veronika Böhm und Manuel Neues das erste Mal mitradelten und gleich 251 Kilometer bis Koblenz locker erradelten sind Peter Ziegler und Gerold Schindler schon „alte Pedalritter“ und schon zigmal dabei gewesen. Was beide besonders auszeichnet ist das Fahren mit einem Drei-Rad, was viel mehr Kraftaufwand erfordert als das Fahren mit einem Zweirad. Der 62jährige Gerold Schindler fährt schon mal zuhause an einem Tag von seinem Wohnort Zeil nach Volkach und zurück – eine fantastische Konditionsleistung. Die beiden fuhren mit 7 anderen der Gruppe die letzte Etappe mit dem Schiff. Überhaupt, dass das Wetter trocken blieb, von Tag zu Tag wärmer wurde und keine Pannen und Stürze zu verzeichnen waren, ist die große Erfolgsmeldung für den Sozialpädagogen und Leiter der OBA Reinhold Stiller. Sein Hobby Radfahren hat er erfolgreich in die Arbeit integriert und vermittelt Menschen mit Behinderung damit einen anderen Zugang zur Natur, das Austesten der eigenen Leistungsgrenzen und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. „Alle sind toll geradelt“ lautete sein Gesamtfazit. Neben dem Radeln blieb Zeit für die Besichtigung eines Weingutes, der Reichsburg in Cochem mit Falknereivorführung sowie eine Hundertwasser-Ausstellung. Unterstützt haben den Sozialpädagogen vier ehrenamtlich engagierte Mitarbeitter von den aktuell 130: der Heilpädagoge Horst Brandenstein von der Franziskusschule Schweinfurt, die SKF-Chefsekretärin Sabine Brandenstein, die MDK-Verwaltungsangestellte Karin Stiller und die Celtis-Schülerin Mariella Stiller. Soziales Engagement im Urlaub bzw. in den Ferien, keine Selbstverständlichkeit, allerdings bei Ehrenamtlichen der OBA doch die Regel, da es Dienstbefreiungen für soziales Engagement praktisch kaum mehr gibt. Im Herbst wird es noch ein gemeinsames Nachtreffen mit Bilderpräsentation geben, wo jeder auch noch ein Reisetagebuch erhält. Ludwig Krämer, der schon viele Urlauber an der Mosel mit seiner Mundharmonika verzauberte wird dann nochmals „Eine Reise ins Glück“ anstimmen, eine solche war sie für alle garantiert.

Frauenwelten in Köln

Bericht

Frauenwelten in Köln

Kirchentag

Bericht
OBA-Gruppe erstmals beim Ökumenischen Kirchentag 2010 in München
......
eine inklusive Angelegenheit

 Vom 12.-16.05.2010 fuhr eine Gruppe der OBA mit 8 Menschen mit Behinderung, 2 Müttern und 4 Assistenten mit 35 Personen der Schweinfurter Christuskirche zum 2. Ökumenischen Kirchentag nach München – alles inklusive.

„Damit ihr Hoffnung habt“ war das Thema: Hoffnung auf eine Welt, in der Behinderte und Nichtbehinderte gleichberechtigt sind, wo Frieden herrscht, alle Religionen zusammenwach-sen –Ökumene gelebt wird- und die Natur nicht durch Umweltkatastrophen zerstört wird.

Einfach begeistert waren alle von dem Eröffnungsgottesdienst in leichter Sprache auf dem Marienplatz wo es um das Thema Taufe und Konfirmation ging. Ein Bochumer Pfarrer erzählte in seiner Predigt, dass ihn bei einer Konfirmation ein behinderter Junge erstmal sprachlos machte als er von ihm aufgefordert wurde, jetzt solle er sich hinknien und jetzt wird er von ihm gesegnet.

Beeindruckend auch der „Abend der Begegnung“ in der Münchner Innenstadt mit 15 Aktionsbühnen und 300.000 Besuchern. Besonders gefallen hat uns das Abendgebet am Marienplatz mit dem Lichtermeer an Kerzen. Aber auch Bibelarbeiten, der Besuch von Jugendgottesdiensten und Mitsing-Treffen, z.B. mit Viva Voce, fanden großen Zuspruch bei den OBA-Teilnehmern.

Ein Höhepunkt war der CSU-Empfang im Hofbräukeller, wo es Jasmin Beirowski sogar ein Foto mit unserem amtierenden Ministerpräsidenten Horst Seehofer ergatterte und hinterher mächtig stolz war. Außerdem trafen wir Landtagspräsidentin Barbara Stamm, die sich 15 Minuten Zeit für ein Gespräch mit uns nahm. Einige besuchten die großen Open-Air-Konzerte der Wise Guys, Christina Stürmer und Nena auf der Theresienwiese mit teilweise bis zu 50.000 Besuchern. Aber auch die Konzerte der Boygroup Viva Voce und der Rolli-Gang aus München auf der Diakonie-Caritas-Bühne im Marienhof waren heiß begehrt. Leider war es beim Abschlussgottesdienst mit 100.000 Besuchern mit 8 Grad sehr kalt und ein wenig regnerisch, was die Stimmung sehr drückte. Wie überhaupt das fast wärhend des gesamten Kirchentages anhaltende nasskalte Wetter vor allem den Open-Air-Veranstaltungen mächtig zusetzte.

Untergebracht war man mit 150 anderen Kirchentagsteilnehmern in der Grundschule Trudering auf Feldbetten, Luftmatratzen und Isomatten. Das ausgiebige Frühstücksbuffet  be-reite die Katholische Kirchengemeinde Christi Himmelfahrt in 200 m Entfernung zu. Hier ließen uns zahlreiche Ehrenamtliche unter großem persönlichen Einsatz viel Freundlichkeit eine tolle Gastfreundschaft spüren. Wir haben uns alle sehr wohl gefühlt. Auch das dort am Abend angebotene Nachtcafe und die täglichen Nachtgebete um 23.30 Uhr in der Kirche wurden sehr gut angenommen.

Wir erhielten von den Teilnehmern der Christuskirche viele positive Rückmeldungen, dass die OBA-Gruppe dabei war und dem Inklusionsgedanken folgte. Am 16.06. findet um 19 Uhr in der Christuskirche ein gemeinsames Nachtreffen statt.

 Donnerstag der 22.04.2010 

   

 

 35 Jahre Offene Behindertenarbeit

Eine Feier mit gleich mehreren Anlässen haben rund 300 Gäste am Samstag im Naturfreundehaus erlebt: 35 Jahre Offene Behinderten Arbeit (OBA), Abschied vom Gründer und langjährigen Leiter Herbert Rupp sowie die Verleihung des Goldenen Kronenkreuzes, eine der höchsten Auszeichnungen der Diakonie, an Anette Rauch-Hofstetter und Ludwig Krämer.

Das OBA-Team Ingrid Licha, Nicole Meusel, Katja Seifert, der neue Leiter Reinhold Stiller und sein Stellvertreter Uwe Klein blickten auf das bewegte und erfolgreiche Wirken Rupps als Chef der OBA zurück. Er hatte mit dem damaligen Diakonie-Geschäftsführer Franz Lauerbach 1975 die OBA gegründet. Rupps Lebensgrundsatz habe gelautet: „Alles ist möglich.“

Große Unterstützung wurde ihm dabei stets durch die Fachakademie zuteil, deren stellvertretender Leiter Rupp war. Rupp habe viele Menschen mit seinen Ideen überzeugen können, hieß es in den Reden. Gelobt wurden Rupps Fachkompetenz, Verantwortung, Zuverlässigkeit und Hartnäckigkeit. „Rupp hat die OBA zu dem gemacht, was sie heute ist“, hieß es.

Vorstand Jochen Keßler-Rosa und Rupp nahmen dann die Ehrungen für ehrenamtliches Engagement vor. Rauch-Hofstetter kümmert sich seit 17 Jahren um die Skifreizeiten und seit über zehn Jahren leitet sie den wöchentlichen Donnerstagsclub. Krämer schreibt seit 25 Jahren mit der Hand das umfangreiche OBA-Programmheft. Marlies Denecke erhielt schließlich für ihre 18 Jahre als Leiterin der OBA-Segelfreizeiten und des Jugendclubs „Pauline“ in den 80er Jahren einen Blumenstrauß.

Neue Aufgabe für Rupp

Rupp ging in seiner neuen Funktion als Leiter der Ehrenamtsakademie der Diakonie auf die Bedeutung der Arbeit Ehrenamtlicher ein. Rund 500 Menschen mit und ohne Behinderung nähmen jährlich an den vielfältigen Angeboten der OBA teil. Sie würden von fünf Haupt-, aber 130 Ehrenamtlichen begleitet. „Eine beachtliche Zahl“, sagte Rupp.

Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel, Landrat Harald Leitherer und der städtische Sozialreferent Jürgen Montag meinten in ihren Grußworten, dass die OBA als Anbieter in der Freizeit- und Bildungsarbeit für Menschen mit Behinderung längst etabliert und nicht mehr wegzudenken sei. Die von der OBA praktizierte Integration von Menschen mit Behinderung nehme einen ganz besonderen Stellenwert ein. Dies machte auch ein zehnminütiger Film über die OBA deutlich, den TV 1 erstellt hatte.

Im kulturellen Teil erlebten die Gäste Auftritte der Trommelformation „Tam Tam“, einem integrativen Trommelprojekt des Lebenshilfe-Wohnheims Schonungen unter der Leitung von Petra Eisend.

Manfred Manger zeigte mit Dalibor, dem Champion des Spoken Word Berlin, und einem Workshop-Schüler die Dichterkunst von Poetry-Slamern. Firlefanz versprühte mit einer Jonglage-Show Lebensfreude. Schließlich sorgten die Seniorenband und Ludwig Krämer mit seiner Mundharmonika für Stimmung, letzterer vor allem mit dem Abschiedslied „Eine Reise ins Glück“ für Rupp.

 

Mitarbeiterschulung

Hilfen im Alltag, Hebetechniken, achtsame Pflege, Rollstuhltraining

Referent:            Karl Roth, Krankenpfleger

Samstag, 17. April 2010 von 09.00 - 14.30 Uhr

Herr Roth vermittelt ganz praktisch, wie Pflege­personen die eigene körperliche Belastung durch die Anwendung bestimmter Hebetechniken und Hilfsmittel reduzieren und das Heben für den behinderten Men­schen möglichst angenehm gestalten können. Weiterhin stellt der Referent vor, wie schwer behinderten Men­schen in der alltäglichen Pflegesituation geholfen werden kann, ihren eigenen Körper stärker wahrzunehmen, ihn auf angenehme Weise zu spüren und so im Alltag mehr Lebensqualität zu erfahren.

Der Tag schloß mit einem Rollstuhltraining ab.